Fischbestandserhebung mittels quantitativer Elektrobefischungen. Das Büro blattfisch e.U. wurde von der Nationalpark O.ö. Kalkalpen Ges.m.b.H. mit der Durchführung von quantitativen Elektrobefischungen in den Gewässern Großer Bach, Haselbach, Schwarzer Bach, Saigerinbach und Leerensackbach (=Sonnbergbach) beauftragt.
Ziel der Erhebung war einerseits die Dokumentation der Artenzusammensetzung und des Altersaufbaus autochthoner Fischarten, andererseits sollte festgestellt werden, ob die allochthonen Arten Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) und Bachsaibling (Salvelinus fontinalis), die in den letzten Jahren wiederholt aus dem System entfernt wurden, erfolgreich an der Wiedereinwanderung gehindert werden konnten.
Im Projektzeitraum 11. August 2023 bis 31. Oktober 2025 konnten die konzipierten vier Erhebungspakte Wespen, FFH-Moose, Libellen und Heuschrecken sowie Funga mit Werkvertragnehmerinnen und Werkvertragnehmer umgesetzt werden, ebenso lieferten die neun Monitoringprojekte wertvolle Ergebnisse.
Mit 19 Libellen- und 31 Heuschrecken-Arten, die in der gegenständlichen Studie dokumentiert wurden, unterstreicht der Nationalpark Kalkalpen - erstes UNESCO-Weltnaturerbe Österreichs - seine herausragende Bedeutung nicht nur als Hort alter Buchenwälder und Buchenurwälder, sondern auch als Bewahrer der Arten des Kulturlandes. Im Rahmen der Erhebungen gelangen auch mehrere Erstnachweise für den Nationalpark - so wurden z. B. der Südliche Blaupfeil, die Kleine Pechlibelle oder der Heidegrashüpfer erstmals im Gebiet nachgewiesen.
Im Zuge dieses Projekts konnte eine stark erweiterte und aktuelle Gesamtartenliste der bisher im Nationalpark Kalkalpen nachgewiesenen Hymenopterenarten, ausgenommen Ameisen, erstellt werden. Es sind Erstfunde für den Nationalpark, das Bundesland Oberösterreich und sogar für ganz Österreich gelungen.
In dieser populärwissenschaftlichen Kurzzusammenfassung werden die Ergebnisse der Studie "Hautflügler (Hymenoptera) im Nationalpark Oö. Kalkalpen" (Schwarz & Schwarz 2025) auf wenigen Seiten präsentiert und die besonders bedeutenden Arten - oft Neufunde für Oberösterreich oder sogar Österreich - in Portraits vorgestellt.
Zusammenfassung der Chronologie und des Erreichten des Gesamtprojektes Netzwerk Naturwald nach dem Ausscheiden von Christoph Nitsch aus dem Nationalpark.
Jahresbericht über die 5 Klimastationen im NPK
Die Erhebung der Verbissprobeflächen im NPB Kalkalpen wurde gemäß dem Aufnahmeschlüssel für das unternehmensweite Jungwuchs-, Verbiss- und Schälmonitoring bei der ÖBf AG 2013 erstmals durchgeführt. Ziel dieser Erhebungen ist die Beobachtung des Verbisstrends und der Verbissanteile in den Forstrevieren und den Wildregionen.
im Rahmen des LE Welterbe-Projektes fanden erneut Altersbohrungen auf 7 Standorten statt.