Vertreter des „Naturnachtgebiets Eisenwurzen“ nahmen offiziell die Zertifizierung als „Dark Sky Reserve" entgegen. Das Naturnachtgebiet ist ein gemeinschaftlich getragenes Projekt in einem der größten zusammenhängenden
Schutzräume Österreichs.
Pilze gehören zu den artenreichsten, zugleich aber am wenigsten erforschten Organismengruppen. Das Meta Fung-Projekt ging neue Wege, um diese verborgene Vielfalt sichtbar zu machen.
Das Naturnachtgebiet Eisenwurzen ist ein gemeinschaftlich getragenes Projekt in einem der größten, zusammenhängenden Schutzräume Österreichs – und das viertgrößte Dark Sky
Reserve Europas.
Im Programmfolder 2026 ist die bunte Themenvielfalt an geführten Ranger Touren im Nationalpark Kalkalpen kompakt zusammengefasst.
Fischbestandserhebung mittels quantitativer Elektrobefischungen. Das Büro blattfisch e.U. wurde von der Nationalpark O.ö. Kalkalpen Ges.m.b.H. mit der Durchführung von quantitativen Elektrobefischungen in den Gewässern Großer Bach, Haselbach, Schwarzer Bach, Saigerinbach und Leerensackbach (=Sonnbergbach) beauftragt.
Ziel der Erhebung war einerseits die Dokumentation der Artenzusammensetzung und des Altersaufbaus autochthoner Fischarten, andererseits sollte festgestellt werden, ob die allochthonen Arten Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) und Bachsaibling (Salvelinus fontinalis), die in den letzten Jahren wiederholt aus dem System entfernt wurden, erfolgreich an der Wiedereinwanderung gehindert werden konnten.
In einem gemeinsamen Positionspapier sprechen sich der Nationalpark Kalkalpen, der Nationalpark Gesäuse und das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal für eine gezielte und wissenschaftlich begleitete Bestandsstützung des Luchses im Alpenraum aus.
Der Schlierbacher Ornithologe und Naturvermittler Hans Uhl spricht am Mittwoch, 11. März, um 19 Uhr in der Villa Sonnwend in Roßleithen über typische Vogelarten der oö. Kalkalpen – vom Alpenschneehuhn bis zum Zwergschnäpper.
Rangerinnen und Ranger sind Botschafter der Nationalparks. Der Lehrgang richtet sich an naturbegeisterte Personen, die in der Region leben oder einen starken Bezug zu ihr haben.
Die Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse sowie das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal sprechen sich für eine gezielte und wissenschaftlich begleitete Bestandsstützung des Luchses im Alpenraum aus. Der aktuelle Bestand ist langfristig ohne Hilfe nicht überlebensfähig.
In den österreichischen Alpen steht der Luchs vor dem Verschwinden. Obwohl die Tierart seit Jahrzehnten streng geschützt ist, gibt es aktuell kein Luchsvorkommen mit regelmäßiger Reproduktion mehr. Nur noch sieben Tiere leben derzeit in den Nördlichen Kalkalpen – sie sind eng miteinander verwandt und teilweise bereits in fortgeschrittenem Alter. Seit 2018 wurde keine erfolgreiche Fortpflanzung dokumentiert.