Am 10. Dezember 2022 wurde im Nationalpark Kalkalpen der Luchs Norik freigelassen. Der junge Luchskuder soll dazu beitragen, die kleine, aus nur wenigen Individuen bestehende Luchspopulation im und um den oberösterreichischen Nationalpark zu stützen.
Was bedeutet ein Zusammenleben mit dem Luchs für Bevölkerung, Jagd und Landwirtschaft? Dieser Frage wird bei einer Veranstaltung im Rahmen des LE-Projekts "Aktionsplan Luchs in Österreich" am Dienstag, dem 25. April, von 10 bis 16 Uhr im Haus der Wildnis in Lunz am See nachgegangen.
Es war ein besonderes Erlebnis, das Biologielehrerin Eva
Kupfer und Nationalpark-Ranger Hermann Jansesberger einer kleinen Gruppe an Schülern der BBS Weyer ermöglichten. Im Rahmen des diesjährigen Sport- und Naturtags begaben sie sich im Hintergebirge auf die Suche nach dem Luchs.
BBS Weyer beim Luchs-Monitoring im Nationalpark Kalkalpen. Im Rahmen des diesjährigen Sport- und Naturtags begab sich eine kleine Gruppe von Schülern mit Nationalpark-Ranger
Hermann Jansesberger im Hintergebirge auf die Suche nach Luchs Norik.
Mit der Rangerin Maria aus dem Nationalpark Kalkalpen lernten die Schüler und Schülerinnen alles über den Luchs, sie konnten ein Ortungsgerät ausprobieren, sie versuchten Tierspuren verschiedenen Tieren zuzuordnen und so lernten alle dabei viel über die Natur und über das Erhalten von Wildnis.
Zwei Luchse sind in Norditalien in die Freiheit entlassen worden. "Am Donnerstag wurde ein erstes junges Luchsweibchen im italienischen Teil der Julischen Alpen freigelassen, gestern folgte ein weiteres. Insgesamt sollen bis zu fünf Tiere ausgewildert werden", berichtete die Biologin Magdalena Erich vom WWF Österreich.
Zwei Luchse sind in Norditalien in die Freiheit entlassen worden. "Am Donnerstag wurde ein erstes junges Luchsweibchen im italienischen Teil der Julischen Alpen freigelassen, gestern folgte ein weiteres. Insgesamt sollen bis zu fünf Tiere ausgewildert werden", berichtete die Biologin Magdalena Erich vom WWF Österreich.
Zwei Luchsdamen wurden in die italienischen Alpen umgesiedelt. Das Ziel des Auswilderungsprogrammes: Eine Liebesgeschichte, die keine Landesgrenzen kennt.
Aktuellen Medienberichten ist zu entnehmen, dass in Schweden 200 Luchse zum Abschuss freigegeben werden. Für mich komplett unverständlich, warum man diese vom Aussterben bedrohte und für Mensch und Umwelt ungefährliche Tierrasse durch den grausamen Waidmannstod ausrotten will.
Seit Anfang des Jahres ist Josef Forstinger der neue Direktor des Nationalpark Kalkalpen. Im Gespräch mit Tips erzählt der 57-Jährige über sein erstes Monat im Chefsessel, seine Visionen für den Nationalpark und seine Hoffnung in Luchs „Norik“.